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29.01.2014

Dank nach Angermünde - Spendenaktion für Nastja Moltschanowa

Bereits seit vielen Jahren engagieren sich die Ehrenamtlichen der SODI-Ortsgruppe in Schwedt für die Gesundheit von Nastja Moltschanowa. Dabei können Sie auf die Unterstützung treuer Spenderinnen und Spender bauen, so auch auf die MitarbeiterInnen der Adler-Apotheke im brandenburgischen Angermünde.

Foto: Jürgen Heise

Die MitarbeiterInnen der Adler-Apotheke sind unter der Leitung von Frau Dalchow sozial sehr engagiert. So kommt der jährliche Kalenderverkauf immer einem sozialen Projekt zugute. In diesem Jahr entschieden sich die MitarbeiterInnen für die Unterstützung von Nastja aus dem belarussischen Witebsk, die unter den Folgen des Gaus von Tschernobyl ihr Leben lang leiden muss.  

Nastja wurde 13 Jahre nach der Katastrophe mit einem missgebildeten Bein geboren. Um ein fast normales Leben wie andere Kinder zu führen, benötigt sie jährlich eine neue bewegliche Prothese, die in ihrer Heimat nicht angefertigt werden kann. Deshalb kommt sie seit 2005 jeden Sommer zur Anfertigung einer neuen Prothese ins brandenburgische Schwedt. Die Kosten für einen sechswöchigen Aufenthalt in Deutschland liegen inzwischen bei knapp 5.000 Euro.  

Für die Unterstützung des Projektes warben die MitarbeiterInnen der Apotheke mit dem Verkauf eines Jahreskalenders. Sie gestalteten im Vorfeld das Schaufenster der Apotheke und informierten ihre KundInnen über das Schicksal Nastjas und ihren bisherigen Lebensweg.  

Durch das persönliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten insgesamt über 1.000 Euro an Spenden eingeworben werden. Ein tolles Ergebnis! Danke für diesen Solidaritätsbeweis, auch in Nastjas Namen!  

Die Spende übergab die Chefin der Apotheke Frau Dalchow Ende Januar an Frau Dannehl, Mitglied der SODI-Ortsgruppe Schwedt und Betreuerin von Nastja während ihres Aufenthaltes in Deutschland.
Christa Dannehl, SODI-Ortsgruppe Schwedt