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24.04.2017

Hoher Besuch beim Umweltbildungsprojekt in KaMubukwana

Das Umweltbildungsprojekt in KaMubukwana erfreut sich breiter Unterstützung und kann nach seiner Eröffnung bereits mit vielen Umweltprojekten aufwarten.

Mit Hilfe eines natürlichen Filters aus Steinen und Sand wollen die Schüler Wasser aufbereiten, da in einigen Stadtgebieten der Zugang zu sauberem Wasser eingeschränkt ist. © SODI

Mit Hilfe eines natürlichen Filters aus Steinen und Sand wollen die Schüler Wasser aufbereiten, da in einigen Stadtgebieten der Zugang zu sauberem Wasser eingeschränkt ist. © SODI

Das von SODI betreute Umweltbildungsprojekt in KaMubukwana, einem Bezirk Maputos, sorgt weiterhin für viel Interesse. Nachdem bei der Eröffnung des Umweltbildungszentrums im November 2016 sowohl der Bezirksbürgermeister, als auch der deutsche Botschafter anwesend waren, hat nun die Gouverneurin von Maputo, Iolanda Maria Pedro Campos Cintura, das Zentrum besucht. Mit diesem Besuch wird die Zuversicht gestärkt, dass SODI und seine lokalen Partner auch in Zukunft mit der tatkräftigen Unterstützung offizieller Stellen rechnen können, um das gemeinsame Umweltbildungsprojekt erfolgreich umzusetzen. Zusammen mit Vertreter*innen der kommunalen Verwaltung ließ sich die Gouverneurin von einigen Schüler*innen verschiedene Aktivitäten vorführen, die durch das Projekt eingeführt wurden. Dazu gehören das Recycling von Papier, Mulchen, Wasseraufbereitung sowie die Fertigung von künstlerischen Objekten aus recyceltem Material. Des Weiteren nimmt auch das Umweltbildungszentrum immer mehr Form an. „Wir haben im Februar mit den Bauarbeiten an einem Schaugarten, einem Gewächshaus und einem großen Komposthaufen begonnen“, berichtet Sérgio Cuácua, Projektleiter des Zentrums. Sie sollen in wenigen Monaten fertig sein, sodass nachhaltige Anbaumethoden und Umweltwissen bald mit anschaulichen Übungen vermitteln werden können. Der Projektleiter und seine Mitstreiter pflegen engen Kontakt zu SODI. Fast wöchentlich berichten sie mit Fotos oder in Gesprächen über die neusten Entwicklungen.

Neben den Bauarbeiten finden gleichzeitig viele Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen der drei beteiligten Schulen statt. Schon jetzt wurde viel erreicht. Das Lehrpersonal wurde für die Leitung der Umweltclubs an den Schulen weitergebildet. In den Clubs lernen die bis zu 200 Schüler*innen mehr über die Umwelt und erarbeiten eigene Projekte. An der Bagamoyo Grundschule hat man nun zum Beispiel damit begonnen, den Schulhof neu zu gestalten. „Zusammen mit Lehrern und Eltern haben die Schüler und Schülerinnen Bäume und Hecken zum Schutz vor Erosion auf unserem Hof angelegt“, erzählt Laura Mbalate, Direktorin der Grundschule. Für die Zukunft sind kulturelle und sportliche Aktivitäten angedacht, die das Umweltbewusstsein der Kinder und der Gemeinde weiter stärken sollen.

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