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23.07.2018

Solidarität statt Heimat – SODI unterstützt die Initiative

Wir nennen das Problem beim Namen: Es heißt nicht Migration. Es heißt Rassismus. SODI unterstützt den Aufruf Solidarität statt Heimat – für Menschenrechte und gegen Abschottung.

Schriftzug "Solidarität statt Heimat" vor verschwommener Menschenmasse

Aufruf zu Solidarität statt Heimat © kritnet, medico international & ISM

In Zeiten steigender Fluchtzahlen, Ressentiments und zunehmender Abschottung europäischer Länder ist es unsere Pflicht, uns für die Solidarität mit flüchtenden Menschen auszusprechen. Mit seinen vielen Unterstützer*innen zeigt der Aufruf, dass Rechtspopulismus und der gesellschaftliche Rechtsruck nicht die gesamte Gesellschaft widerspiegeln. Viele Menschen und Organisationen engagieren sich gemeinsam für eine Willkommenskultur und für Menschenrechte! Denn Menschenrechte sind universell, unteilbar und unveräußerlich. Sie stehen allen Menschen zu, unabhängig davon, wo sie leben, wo sie herkommen. Gemeinsam stehen wir gegen Rassismus, entziehen uns dem neuen völkischen Konsens und stehen gegen alle Versuche die Wohlstandsfestung Europa abzuschotten.

Deshalb fordert der Aufruf von Solidarität statt Heimat: „Es ist daher für uns an der Zeit, gemeinsam und eindeutig Stellung zu beziehen. Wir verweigern uns ausdrücklich der politischen Logik einer sich verfestigenden rechten Hegemonie. Wir wenden uns gegen eine Politik des Ressentiments – und gegen Strategien, die hieraus Kapital schlagen wollen für eine nur dem Anschein nach progressive oder soziale Politik. Wir sind uns sicher, dass es keine fortschrittlichen Antworten auf reaktionäre Fragen gibt. Der rechte Diskurs formuliert keine Probleme. Er ist das Problem.“

Unterzeichnen Sie jetzt die Forderungen!