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04.09.2018

Bewegung für den Frieden

Am 1. September, dem Weltfriedenstag, veranstalteten SODI, das Friedensnetzwerk (Oder) und weitere Organisationen eine erfolgreiche grenzüberschreitende Aktion für den internationalen Frieden.

Menschenmenge steht in Halbkreis um einen Redner mit Mikrofonständer. Alle tragen Friedensfahnen oder Protestschilder.

Kundgebung am 1. September in Frankfurt (Oder) auf dem Friedensweg nach Slubice. © SODI

Am 1. September, dem Weltfriedenstag, veranstalteten die SODI-Ortsgruppen entlang der Oder, das Friedensnetzwerk (Oder) und weitere Organisationen eine erfolgreiche grenzüberschreitende Aktion. Über 100 Menschen nahmen an dem deutsch-polnischen Friedensweg von Frankfurt (Oder) nach Slubice teil.

Anlässlich des Überfalls der Deutschen Wehrmacht auf Polen vor 79 Jahren gedachten die Aktivist*innen der Opfer der Kriege und setzten ein Zeichen für eine friedliche Welt, für Kooperation statt Konfrontation, für Abrüstung statt Sozialabbau und für die Solidarität mit Geflüchteten und Benachteiligten.

„Mit solchen Aktionen wollen wir Menschen daran erinnern, dass man stetig Mut aufbringen muss und Gesicht zeigt für den Frieden“, sagt Hagen Weinberg, Sprecher der SODI-Ortsgruppen. Deshalb arbeiten sie vor Ort immer wieder an neuen Ideen, um der Öffentlichkeit die Zusammenhänge und die Ausmaße von bewaffneten Konflikten näher zu bringen. Vor allem die Gefahren der Atomenergie sind seit Jahren Thema ihres Engagements.

Um 16 Uhr startete der Friedensweg in der Marienkirche in Frankfurt. Die Teilnehmer*innen gingen dann durch die Fußgängerzone Slubice und beendeten ihre Aktion um 18 Uhr an der Friedensglocke, die für alle hörbar ertönte.

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