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08.03.2019

Der neue SODI-Report: Frauen stärken!

Bis heute sind Gleichberechtigung und Frauenrechte längst noch keine Selbstverständlichkeit, Unterdrückung und Benachteiligung dagegen häufig umso mehr. Der neue SODI-Report stellt drei starke Frauen aus Serbien, der DR Kongo und Indien ins Zentrum, die für Selbstbestimmung und Anerkennung kämpfen.

Indische Frau Lächelt in die Kamera

Der neue SODI-Report berichtet über starke Frauen, die für Selbstbestimmung eintreten. © SODI

Am 8. März ist der Internationale Frauentag. Er wurde vor mehr als 100 Jahren ins Leben gerufen, um für das Wahlrecht von Frauen zu kämpfen. Als politische Geste hat das Land Berlin den Frauentag im Jubiläumsjahr des Frauenwahlrechts 2019 zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, wie weit der Weg zur Gleichberechtigung der Frau noch ist: In Deutschland wird jede vierte Frau Opfer häus­licher Gewalt, 21 Prozent der Frauen erhalten weniger Lohn als Männer. Global zeigt sich die Benachteiligung besonders stark: 70 Pro­zent der ärmsten Menschen weltweit sind Frauen. Dabei haben vor allem Frauen das Potenzial zur nachhaltigen Verbesserung ihrer Lebenssituation, da sie nachweislich ihr Haushaltsein­kommen besser einsetzen als Männer. Gesetze und Traditionen schränken ihren Zugriff auf Einkommen und Arbeit jedoch stark ein. Damit sich das ändert, haben sich 2.000 Frauen aus 40 Län­dern auf der Weltfrauenkonferenz 2016 in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu für grundsätzliche Änderungen im wirt­schaftlichen, sozialen und politischen System ausgesprochen. Diese Forderung unterstützt SODI mit seinen Kampagnen und Projekten. Gemeinsam mit lokalen Partnern wie z.B. in Indien, Serbien und in der DR Kongo setzen wir uns für Emanzipation und gegen wirtschaftliche Ausbeutungsstrukturen ein.

Wer nicht kämpft, hat schon verloren, heißt ein Motto der Frauen­bewegung. Deshalb berichten wir im neuen SODI-Report über starke Frauen, die sich gegen wirtschaftliche Ausbeutung und für Emanzipation engagieren. In Serbien machen sich Romnja für ihre eigene Bildung stark. In Indien entwickelt die Adivasi-Bäuerin Narayani ein Geschäftsmodell mit ökologischem Dünger. Madame Françoise berichtet aus der DR Kongo über das neue Trinkwasserprojekt und ihre damit verbundenen Hoffnungen für die Menschen der Insel im Kivu-See.

Lesen Sie mehr über die Situation in Serbien, DR Kongo und Indien und wie starke Frauen die Welt verändern können!