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21.03.2019

Zyklon Idai verwüstet Mosambik

Am 14. März traf der Zyklon Idai auf das Festland und hinterließ in Teilen des südlichen Afrikas eine Spur der Verwüstung. In Folge des Sturms kam es zu Überschwemmungen, starken Regenfällen und Erdrutschen. In den am schwersten betroffenen Ländern Mosambik, Simbabwe und Malawi wurde die Infrastruktur größtenteils zerstört. Hunderttausende Menschen sind obdachlos. Die Stromversorgung ist teilweise zusammengebrochen. Viele Menschen sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die Lage verschärft sich täglich. Wir fühlen mit den betroffenen Menschen und werden ihnen vor allem in unserem Projektland Mosambik in dieser schweren Situation beistehen.

Überschwemmung und Palmen, die sich im Wind biegen

Zyklon Idai wütet in Mosambik © CARE_Josh Estey

Lage und Hilfe in Mosambik

In Mosambik sind derzeit die zentralen Regionen Sofala, Tete, Manica und Zambezia betroffen. Besondere Zerstörungen verzeichnete Beira, die zweitgrößte Stadt Mosambiks mit über 500.000 Einwohnern. Hier wurden bis zu 90 Prozent aller Häuser beschädigt, ein Großteil davon dem Erdboden gleich gemacht. Die Regierung erklärte den landesweiten Notstand. Vor allem Lebensmittel, Trinkwasser und Notunterkünfte sind nach den Rettungsaktionen dringend benötigte Güter. Doch das genaue Ausmaß der Lage ist durch die weiterhin unübersichtliche Informationslage und den anhaltenden Regen noch nicht abschätzbar. Viele Orte sind durch die zerstörten Straßen und Brücken nur aus der Luft zu erreichen. Medienberichten zufolge haben derzeit 200 Menschen bereits ihr Leben verloren. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Verletzten und Toten noch weiter zunehmen wird. SODI und viele andere Bündnisorganisationen von Aktion Deutschland Hilft engagieren sich vor Ort. Das Bündnis leistet seit der ersten Minute essentielle Nothilfe in den Krisengebieten.

Die derzeitige Projektregion um die Hauptstadt Maputo und unsere Partnerorganisation ASDA entgingen dem Zyklon. Dennoch steht SODI im ständigen Kontakt mit der Partnerorganisation, da auch die indirekten Folgen zurzeit nicht absehbar sind. Seit Jahren arbeiten wir eng mit Kleinbäuer*innen im südlichen Afrika zusammen. Diese Verbundenheit ist in Tagen wie diesen stärker denn je, denn neben Häusern und Straßen sind auch große Teile der kurz bevorstehenden Ernte vernichtet. Diese Ausfälle haben vor allem negative Auswirkungen auf die Ärmsten der Gesellschaft. Aus diesem Grund möchten wir unseren Teil zur Wiederherstellung der Lebensgrundlagen der Landbevölkerung in der Krisenregion beitragen. Wir stehen in Kontakt mit der mosambikanischen Organisation „Kubatsirana“ (dt. „Gegenseitige Hilfe“), die in der Krisenregion, in der Stadt Chimoio, beheimatet ist und akute Hilfe umsetzen möchte. Derzeit bewerten sie die Lage vor Ort hinsichtlich der Zugangsmöglichkeiten zu den Gemeinden und den Bedarfen an Nahrung, Wasser und Medikamenten.

Auch in Deutschland steht SODI in Kontakt mit mosambikanischen Organisationen, wie dem Koordinierungs-Kreis-Mosambik (KKM). Weitere Informationen werden folgen.

Bereits am 21. März beteiligten sich Lichtenberger Politiker*innen mit einer Spendensammlung. Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) erklärte auf der Bezirksverordnetenversammlung: „Jetzt ist die Zeit gekommen, in der wir uns als Lichtenbergerinnen und Lichtenberger mit unseren Städtepartnern im Bezirk KaMubukwana in Maputo solidarisch zeigen. Ich bitte alle, die es können, dem Spendenaufruf von SODI zu folgen und den Menschen in Mosambik zu helfen, die derzeit kein Dach über dem Kopf geschweige denn etwas zu Essen haben.“

 

Bitte unterstützen Sie die Arbeit von SODI und Aktion Deutschland Hilft für einen nachhaltigen Wiederaufbau nach der Katastrophe und konkrete Nothilfe für die mosambikanische Bevölkerung:

SODIs Spendenkonto:

IBAN: DE33100205000001020100 (Bank für Sozialwirtschaft)        
BIC: BFSWDE33BER
Stichwort „Mosambik Zyklon

 

Das Konto des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft e.V.:                    

IBAN: DE62 3702 0500 0000 10 20 30 (Bank für Sozialwirtschaft)
BIC: BFSWDE33XXX      
Stichwort „Zyklon Idai“