Globales Lernen

Entwicklungszusammenarbeit und Entwicklungspolitik leben durch die Beteiligung und Solidarität vieler Menschen in Süd und Nord. Die Welt wächst immer schneller zusammen. Informationen über globalisierte Problemlagen, über Entwicklungstendenzen und internationale Verflechtungen sind der erste Baustein zu nachhaltiger Entwicklung.

Vor allem junge Menschen sollen durch Angebote des Globalen Lernens zum Perspektivwechsel befähigt werden. SODI möchte die Anliegen von Menschen in unterschiedlichen Kulturen, unterschiedlichen Arbeits- und Lebenswelten verständlich machen, Weltoffenheit und Empathie fördern. Die Verbindung zwischen der globalen und der lokalen Ebene ist dabei wichtiger Bestandteil.

Im Kern wird "Globales Lernen" als Antwort auf Globalisierungsprozesse verstanden. Menschen werden befähigt, Globalität wahrzunehmen, sich selbst mit eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten in der globalen Welt mit all ihren Wechselwirkungen zu verorten. Die individuelle sowie die gesellschaftliche Lebensgestaltung kann an offenen Wertvorstellungen orientiert werden.

Die Bereitschaft und Fähigkeit, nachhaltige Entwicklung im privaten, schulischen und beruflichen Bereich zu verfolgen und sich an ihrer Umsetzung auf gesellschaftlicher und politischer Ebene zu beteiligen, wird verstärkt. Globales Lernen fördert interkulturelle, ökonomische und ökologische Gestaltungskompetenzen.

Angebote des Globalen Lernens

SODI gestaltet verschiedene Angebote des Globalen Lernens nach den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen und zu unterschiedlichen Themen. Wir achten dabei auf den Einsatz partizipativer und ganzheitlicher Methoden und die Vermittlung von Möglichkeiten, verantwortungsvoll in der Einen Welt zu handeln.

Politische Aktionsformen für MultiplikatorInnen

Um gemeinsam aktiv zu werden, vermittelt SODI in Workshops entwicklungspolitisches Hintergrundwissen zu Armuts- und Hungerbekämpfung, den Millenniumsentwicklungszielen, globaler Nahrungsmittelproduktion und diskutiert mit den TeilnehmerInnen politische Aktions-, und Veranstaltungsformen. In praktischen Einheiten erproben die TeilnehmerInnen die Projektplanung, planen eigene Aktionen und Veranstaltungen, diskutieren sie mit anderen TeilnehmerInnen und erfahrenen ReferentInnen.

Millenniumsentwicklungsziele: NGO goes Media

Mit einer Redaktionsgruppe ehrenamtlich engagierter junger Erwachsener gestaltet SODI das entwicklungspolitische TV-Magazin „Draufsicht“ – denn "Worüber nicht berichtet wird, das findet nicht statt". Speziell beschäftigt sich die Redaktion mit den Millenniumsentwicklungzielen, den Zielsetzungen zur globalen Armuts- und Hungerbekämpfung. Die Redaktion erkundet, was die Millenniumsziele mit Deutschland und Berlin zu tun haben und zeigt Beispielprojekte weltweit. Die Ergebnisse werden regelmäßig auf ALEX Offener Kanal Berlin ausgestrahlt und sind nach Erstausstrahlung im Youtube-Kanal von „Draufsicht“ zu sehen (http://www.youtube.com/user/Draufsichtable).

Südliches Afrika

Die Selbsthilfeprojekte in Mosambik, Namibia und Südafrika sind Thema der Angebote zum Südlichen Afrika. ProjektmanagerInnen berichten von ihren Erfahrungen in Partnerländern. Sie geben Länderüberblicke, berichten über die politische Situation, über ökologische Bauweise und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Film- und Bildmaterial aus den Projekten und Ländern macht den Ansatz der SODI-Projekte "Hilfe zur Selbsthilfe" verständlich und illustriert den Länderüberblick.

Angebote für Schulen und Lehrende

SODI bietet für unterschiedliche Klassenstufen (Sekundarstufe I und II) Projekteinheiten und Schulstunden in Schulen an. Gerne berät SODI Lehrende zum Globalen Lernen und stellt unterstützende Materialien zur Unterrichtsgestaltung zur Verfügung.

Weitere Informationen können in der SODI-Geschäftsstelle bei Ettina Zach unter e.zach@sodi.de oder 030/928 6047 angefragt werden. Wir freuen uns über Ihr Interesse!

 

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