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  • Gemeinsam sind wir stark! Frauenhände im Kreis. © WLC
  • Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung. © Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung
  • Aktionstag gegen den "Marsch für das Leben". © Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung
  • Regenbogenfahne in Namibia. © WLC

„(Sexuelle) Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht“ – SODI im Bündnis für Freiheit und Selbstbestimmung

Ob schwul, lesbisch oder hetero – jede*r muss das Recht haben, frei über ihr/sein Sexualleben zu entscheiden. Genauso sollte auch jede Frau frei über ihren Körper entscheiden können und zum Beispiel der Schwangerschaftsabbruch nicht kriminalisiert werden dürfen. Dennoch werden weltweit Menschen wegen ihrer sexuellen Identität verfolgt und in vielen Ländern müssen sie mit Diskriminierungen und Übergriffen rechnen. Dasselbe gilt auch für Frauen, die entscheiden, ihre Schwangerschaft vorzeitig zu beenden. Gegen diese Formen der Diskriminierung erhebt SODI seit Januar 2017 gemeinsam im Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung seine Stimme.

SODI als Bündnispartner

„Wir setzen ein klares Signal gegen die Strategien christlich-fundamentalistischer Kräfte. Gemeinsam im Bündnis möchten wir die Öffentlichkeit für diese Problematiken sensibilisieren und Gegenentwürfe thematisieren. Uns verbindet vor allem die Überzeugung, dass (sexuelle) Selbstbestimmung ein Menschenrecht ist. Ein Menschenrecht, für das SODI weltweit eintritt und für das wir uns nach unserem Selbstverständnis genauso auch hierzulande einsetzen“, so Sarah Kaliga, Geschäftsführerin von SODI. Der besondere Schwerpunkt von SODI liegt auch in diesem Kontext auf marginalisierten Gruppen. Zusammen mit dem Bündnis wird SODI im Rahmen von gemeinsamen Veranstaltungen und Workshops sowie über die Medien über diesen Themenkanon aufklären.

Wer ist das Bündnis?

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ist ein breites Bündnis aus Beratungsstellen, verschiedener feministischer und allgemeinpolitischer Gruppen, Verbänden, Gewerkschaften und Parteien sowie Einzelpersonen. Gegründet wurde es 2012 unter der Federführung des Familienplanungszentrums BALANCE und organisiert seither Proteste gegen den jährlich im September stattfindenden, bundesweiten “Marsch für das Leben” (vormals “1000 Kreuze Marsch”). 2017 wird das Bündnis seinen thematischen Schwerpunkt „Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs“ um das Thema „Vielfältige Lebensweisen“ erweitern. Seit Ende Januar gehört SODI offiziell als aktives Mitglied dem Trägerkreis an und wird künftig auf diversen Veranstaltungen gemeinsam mit den Bündnispartnern vertreten sein, wie z.B. auf der 1. Mai- Demonstration auf dem Mariannenplatz in Berlin und natürlich auch am Aktionstag des Bündnisses im September.

Ziele des Bündnisses

In der gemeinsamen Erklärung heißt es, dass die Teilnehmer*innen des Marsches für das Leben „ein reaktionäres, christlich-fundamentalistisches Weltbild vertreten, in dem der Schwangerschaftsabbruch als eine 'vorgeburtliche Kindstötung' dargestellt wird. Der dort vertretene Begriff des 'Lebensschutzes' beinhalte die totale Kontrolle über Frauen und die Rekonstruktion der 'alten Ordnung' mit der 'heiligen Familie'.“ Gegen diese bevormundende und diskriminierende Haltung bezieht das Bündnis Stellung. Es fordert die Streichung des § 218 aus dem Strafgesetzbuch sowie eine bessere soziale und ökonomische staatliche Unterstützung und vor allem die notwendige Infrastruktur für alle Menschen, die sich für ein Kind entscheiden.

© Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung
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Tausende für die Abschaffung von §218 auf Berlins Straßen. „Marsch für das Leben“ geschwächt.

Zum Artikel

Save the Date!

Auch 2018 werden die "Lebensschützer*innen" am 22.09.2017 mit ihrem sogenannten Marsch für das Leben wieder gegen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung auf die Straße gehen.

Also merkt Euch den 22.09.2018 vor, denn sexuelle Selbstbestimmung ist und bleibt ein Menschenrecht! Mehr Informationen.

Stand auf dem Myfest Berlin 2017 ©SODI, 2017
Stand auf dem Myfest Berlin 2017 ©SODI, 2017
Stand auf dem Myfest Berlin 2017 ©SODI, 2017
Stand auf dem Myfest Berlin 2017 ©SODI, 2017
Das Bündnis auf dem Frauenkampftag Berlin 2017 ©SODI, 2017
Das Bündnis auf dem Frauenkampftag Berlin 2017 ©SODI, 2017
SODI auf dem Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung 2017 ©SODI, 2017
SODI auf dem Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung 2017 ©SODI, 2017