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36 Ärztehäuser in abgelegenen Bergregionen wurden von SODI mit Solaranlagen ausgestattet.
Kuba Klinik Placetas Labor
Krankenschwestern in der Poliklinik Placetas
Kuba Sagua Mann
Vor allem die Bewohner der sanierungsreifen Altersheime brauchen unsere Solidarität
Kuba Cardiocentro Medikamente2
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Ärztehäuser in Kuba // AUS DEM ARCHIV

Die SODI-Solidarität mit Kuba hat eine lange Tradition. Sie war, ist und bleibt ein Schwerpunkt des internationalen Wirkens unseres Vereins. SODI steht dem kubanischen Volk nicht nur mit materiellen Hilfeleistungen bei, sondern engagiert sich auch in seiner politischen Öffentlichkeitsarbeit gegen die Boykott- und Embargopolitik der USA und der EU.

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Das im Vergleich mit anderen Entwicklungsländern vorbildliche Gesundheitswesen findet international Beachtung und Anerkennung. Aber es mangelt in Kuba an medizinischen Ausrüstungen, Instrumenten und Arzneimitteln. Die Menschen leiden seit 40 Jahren unter dem Wirtschaftsembargo der USA. Deshalb steht seit jeher die Unterstützung kubanischer Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Zentrum unserer Solidaritätsarbeit.

Solidarität mit Kuba

Seit 1993 rüstet SODI Krankenhäuser, Polikliniken, Altersheime und Behinderteneinrichtungen aus, vorrangig mit medizinischen Geräten und Instrumenten, Einrichtungsgegenständen, Arzneimitteln und Verbrauchsmaterialien. Von 1993 bis Juni 2006 wurden in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem kubanischen "Institut für die Freundschaft zwischen den Völkern" (ICAP) diesbezügliche Hilfeleistungen im Wert von 13,2 Mio. Euro erbracht. In den ersten Jahren konzentrierten sich die Solidaritätsleistungen auf die Provinzen Havanna, Matanzas und Villa Clara. Seit 2004 unterstützt SODI vor allem das Kinderkrankenhaus José Luís Miranda in Santa Clara und die Poliklinik Nord in Placetas, an die 42 Arztpraxen der umliegenden Dörfer angeschlossen sind. Auch Altersheime in Sagua la Grande und Camajuaní werden von der ICAP mit dringend benötigtem Material versorgt.18 Schiffscontainer sind seitdem von Berlin über Havanna in die Provinzhauptstadt Santa Clara versandt worden.

Solaranlagen für 36 Bergdörfer

In Zusammenarbeit mit der kubanischen Nichtregierungsorganisation CUBASOLAR (Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energiequellen) stattete SODI 36 Ärztehäuser in abgelegenen Bergregionen mit Solaranlagen aus. Die Bergdörfer im Norden der Provinz Santiago de Cuba waren nicht an das nationale Energienetz angeschlossen. Für 6000 Bewohner in diesen besonders schwer zugänglichen Gebieten hat sich damit die Gesundheitsfürsorge grundsätzlich verbessert.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Die medizinischen Geräte, Instrumente und Ausrüstungen erhält SODI als kostenlose Sachspenden von zahlreichen Partnern in Deutschland. Bei der Akquise kann insbesondere auf Kooperationen mit unterschiedlichen medizinischen Einrichtungen aufgebaut werden. Die medizinischen Geräte werden geprüft und bei Bedarf durch Berliner Beschäftigungsgesellschaften bzw. MAE-Kräften professionell aufgearbeitet. So wird gewährleistet, dass ausschließlich funktionstüchtige Geräte und Ausrüstungen nach Kuba verschickt werden.

 

Bei der Finanzierung der Frachtkosten ist SODI jedoch auf Geldspenden angewiesen.

Bis zu 3 000 Euro kostet ein Schiffscontainer nach Kuba, der Hilfsgüter im Wert von 350 000 Euro transportiert.

SODI bittet um Spenden, um weitere Hilfslieferungen möglich machen zu können.

Helfen Sie mit!

Ansprechpartner: Detlev Lezim

Weitere Informationen zum Projekt:

SODI-REPORT ARTIKEL:

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