No Game - Armut wird gemacht Charakterübersicht
NoGame - Armut wird gemacht
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Entwicklungsland Deutschland

Im SODI-Bildungsprogramm werden vor allem junge Menschen für die zahlreichen Hintergründe und Verflechtungen globaler Ungleichheit sensibilisiert. Dazu hat sich SODI auf die Konzeption innovativer Methoden spezialisiert, die die Zielgruppen in die Gestaltung der Angebote kreativ einbeziehen und somit zum Beispiel postkoloniale Zusammenhänge direkt erfahrbar machen.

Ein Ausweg aus der multiplen Krise (z.B. soziale Ungerechtigkeiten, ökologische Desaster und ökonomische Krisen) und nachhaltige globale Entwicklung sind nur möglich, wenn fundamentale Veränderungen in den Produktions-, Konsum- und Denkmustern stattfinden. Länder des Globalen Nordens müssen die Entwicklungsbedürfnisse der Länder des Globalen Südens anerkennen und gleichzeitig den eigenen übermäßigen Ressourcenverbrauch begrenzen. Länder des Globalen Nordens müssen vielfältige Perspektiven wertschätzen und deren gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichen Veränderungsprozessen fördern. Länder des Globalen Nordens müssen (historische) Bedingungen von globalen Ungerechtigkeiten als postkolonial thematisieren und anerkennen. In diesem Sinne sind alle Länder „Entwicklungsländer“ – nicht nur die als solche bezeichneten.

Da junge Menschen unsere Welt jetzt und zukünftig maßgeblich mitgestalten, möchte SODI vor allem junge Menschen sensibilisieren, informieren und motivieren, sich für eine global gerechte und zukunftsfähige Welt einzusetzen. SODI möchte junge Menschen dabei unterstützen, eigene Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren und mit anderen zu teilen.

Im Theaterprojekt „Spielwut – Spielmacht erarbeiten junge Erwachsene theaterpädagogisch die Zusammenhänge von Entwicklungszusammenarbeit, Kolonialgeschichte und Rassismus. Im Fernseh-Projekt „Draufsicht“ fragt ein junges ehrenamtliches Team nach Ursachen von weltweiter Ungerechtigkeit und stellt die Verantwortung und beispielgebende Handlungsmöglichkeiten von Menschen und Initiativen vor. Das Online-Projekt „Erinnerungsorte – Vergessene und Verwobene Geschichten“ thematisiert marginalisierte Erzählungen von Berliner Communities wie beispielsweise Afrikaner*innen und Schwarzen Deutschen (Kooperationspartner*innen: ASH, HTW, Stiftung Jüdisches Museum, August Bebel Institut und Berlin Postkolonial e.V.). Das Online-Spiel „Handy Crash“ thematisiert den Lebenszyklus des Handys und zeigt Jugendlichen, was Handys mit globalen politischen und ökonomischen Zusammenhängen zu tun haben. Workshops und die Online-Plattform globales-lernen-digital.de bilden in Medienpädagogik und -kompetenz im Globalen Lernen weiter.

Globales Lernen

Mit Ihrer Spende kann die Auseinandersetzung mit globalen Zusammenhängen und Ungerechtigkeiten noch mehr Menschen erreichen. Dies ist ein wichtiger Schritt zu einer gerechteren Welt.

DZI Siegel

SODI trägt das DZI-Spendensiegel, das den vertrauensvollen Umgang mit Ihren Spenden garantiert.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, Stiftung Nord-Süd-Brücken aus Mitteln des BMZ, Engagement Global aus Mitteln des BMZ sowie durch private Spenden.

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