Fluchtursachen bekämpfen!

"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren." So beginnt der Artikel 1 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Doch inwiefern werden grundlegenden zivile und politische Rechte respektiert und gewahrt, wenn Menschen auf der Flucht sind? Weltweit fliehen etwa 60 Millionen Menschen vor lebens- und existenzbedrohenden Umständen. Sie fliehen vor Krieg und Gewalt, Naturkatastrophen, Armut und Ausbeutung.
Sie verlassen ihre Heimat, weil sie keine Hoffnung mehr haben. Hier setzt die Arbeit des Solidaritätsdienst International e.V. (SODI) ein: Wir zeigen den Menschen Wege zu einer selbstbestimmten und nachhaltigen Sicherung der eigenen Existenzgrundlage.

Serbien: Menschenrechte fördern 

Ardita gehört zu der ethnischen Gruppe der Roma und wurde zusammen mit ihrer Familie aus Westeuropa nach Serbien abgeschoben. Dort leben sie nun in einer illegalen Siedlung, ohne Zugang zum Gesundheits- oder Bildungssystem. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Roma Forum Serbia plant SODI Stadtteilzentren als Anlaufstellen für zurückgekehrte Roma aufzubauen.
In den Anlaufstellen werden unter anderem Weiterbildungen für Existenzgründer*innen und Rechtsberatung für von Diskriminierung Betroffene angeboten. Auch die  Schulausbildung von Kindern zu fördern, ist Teil des geplanten Projekts. Bitte helfen Sie SODI und seinen Partnern, den Kreislauf von Armut und Migration zu durchbrechen.
 

Ihre Spende von 75 Euro trägt zur Grundausstattung eines Stadtteilzentrums bei.

Nepal: Nothilfe und Wiederaufbau leisten

„Meine Töchter sind der einzige Grund, der mich noch am Leben erhält!“ sagt Kumari, die 36jährige Nepalesin, als sie über das schreckliche Beben im April 2015 spricht. Bereits wenige Tage nach dem Erdbeben war der erste Lastwagen unserer lokalen Partnerorganisation SAHAS mit Hilfsgütern in den Distrikt von Rasuwa nördlich von Kathmandu unterwegs. In einigen Gemeinden wurden 90% der Häuser zerstört oder stark beschädigt. So auch das Haus von Kumari. Kumaris Töchter Nisha und Amisha sollen zur Schule gehen, damit sie für sich und ihre Familien später eine bessere Zukunft aufbauen können. Dies wird möglich durch langfristigen Wiederaufbau und durch existenzsichernde Maßnahmen.

Eine Spende von 150 Euro finanziert z.B. notwendige Baumaterialien für den Wiederaufbau, insbesondere von Schulen.

 

DR Kongo: Existenzen sichern

Lena, eine verwitwete Mutter von vier Jungen und einem Mädchen lebt – wie die meisten Menschen in der Provinz Süd-Kivu im Osten der DR Kongo – vom Kaffeeanbau. Alle Kinder kann sie nicht in die Schule schicken. Zuhause bleiben muss bisher ihre Tochter, denn Jungen werden in dem afrikanischen Land, das auch heute noch stark unter den Folgen der Kriegsjahre leidet, privilegiert und daher auch bei der Bildung bevorzugt. Gemeinsam mit dem lokalen Partner UGEAFI baut SODI vor Ort eine Kaffeekooperative auf. Kleinbäuerinnen wie Lena lernen Methoden des nachhaltigen Kaffeeanbaus. Mit dem künftigen Einkommen kann sie endlich auch die Schulgebühren für ihre Tochter bezahlen.

Für eine Spende von 50 Euro erhalten vier Kleinbäuerinnen ein Training in nachhaltigem Kaffeeanbau.

Fluchtursachen bekämpfen

Damit Flucht nicht der einzige Ausweg bleibt...

DR Kongo: Für eine Spende von 50 Euro erhalten vier Kleinbäuerinnen in der DR Kongo ein Training in nachhaltigem Kaffeeanbau. Mütter wie Lena können ihre Töchter künftig in die Schule schicken.

Serbien: Ihre Spende von 75 Euro trägt zur Grundausstattung eines Stadtteilzentrums in Serbien bei. Der Kreislauf aus Flucht und Hoffnungslosigkeit wird für Mädchen wie Ardita unterbrochen.

Nepal: Mit 150 Euro können notwendige Baumaterialien in Nepal finanziert
werden. Der Wiederaufbau von Grundschulen hilft, z. B. den Töchtern von Kumari eine Zukunft zu ermöglichen.