Junger laotischer Handwerker blickt lächelnd und hockend in die Kamera

Gerechte Bildung. Gerechte Arbeit.

Gerechte Bildung bedeutet Chancengerechtigkeit für alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer wirtschaftlichen Situation, so wie in SDG 4 formuliert. Gerechte Bildung ist die wichtigste Voraussetzung für den Zugang zu gerechter Arbeit und damit Basis dessen, was wir uns alle für uns und unsere Familien wünschen: ein perspektivreiches, gesundes und selbstbestimmtes Leben.

SODIs weltweite Bildungs- und Berufsförderungsprojekte sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg in eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft. Besonderen Wert legen wir auf hochwertige Erwachsenenbildung, wie in unserem Projekt in Namibia, Laos und Serbien. Denn wenn die Erwachsenen „up-to-date“ sind, haben auch die jungen Menschen als nachfolgende Generation etwas davon – das gilt überall auf der Welt!

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Lehrerin in Namibia arbeitet mit Jungem zusammen am Upcyclingprojekt
Lehrer*innen lernen Umweltbildung, um sie an die nächste Generation weiterzugeben. © EduVentrures

Namibia: Herausforderungen mit hochwertiger Bildung meistern

Die Folgen des Klimawandels stellen in Namibia eine besondere Bedrohung für die natürlichen Ressourcen und damit für die Menschen dar. Obwohl überlebenswichtig, sind Informationen zu Klimawandelfolgen wie Dürren, Überschwemmungen oder die Folgen von Abholzung und Überweidung sowie nachhaltige Handlungsoptionen kaum zugänglich. SODI setzt seine langjährige Umweltbildungsarbeit in Namibia fort. Durch den immensen Erfolg des Bildungskonzeptes von EduVentures sollen die Aktivitäten nun auf das ganze Land ausgeweitet werden. Hierzu gründen wir gemeinsam ein Netz aus sieben Weiterbildungszentren für BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung). Durch ihre digitale Vernetzung überwinden die Zentren die großen Entfernungen des Landes. Die Kommunikation und Weiterbildung von Lehrer*innen, Student*innen und Politiker*innen wird in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Expert*innen nachhaltig gestärkt und erweitert. Ihr Engagement soll schließlich in die Integration der BNE in die nationalen Lehrpläne münden.

Mechaniker steht lächelnd hinter einem Motor
Die neuen Unternehmer*innen erhalten eine erste Grundausstattung, z.B. für ihre Werkstatt © Sebastian Heise

Laos: Berufsbildung schafft Landleben mit Zukunft

Die Abwanderung junger Menschen in die Städte führt zu einer Schwächung der ländlichen Regionen in Laos. Schwache lokale Wirtschaftskreisläufe führen schließlich zu Armut und Perspektivlosigkeit in den Dörfern. Diesen Teufelskreis der Landflucht durchbricht SODIs Partnerorganisation GLAD durch gezielte Ausbildungen junger Frauen und Männer in dringend benötigten Handwerksberufen. Daneben organisiert GLAD regelmäßige Kurse zur Unternehmensgründung, um die jungen Menschen im Aufbau eines soliden Gewerbes zu unterstützen. Die Kosten der ersten gestellten Grundausstattung kommen als Kredite dem Fond der Dorfentwicklung zugute. Reparaturen der Trinkwasserleitung oder auch die Anschaffung einer Tafel für die Dorfschule wurden durch den Fond bereits umgesetzt. In ihren Heimatdörfern gründen die Kursteilnehmer*innen nun ihre eigenen Kleinunternehmen als Schneider*in, Mechaniker*in oder auch Schreiner*in. Selbstbestimmt und unabhängig.

 

Mann und Frau sitzen sich in gelben Raum gegenüber. Frau berät Mann.
Im neuen Gründungszentrum in Branicevo entwickeln und realisieren Frauen und Männer der Roma-Minderheiten ihre Geschäftsideen. Begleitet werden ihre beruflichen Wege durch Trainings und intensive Beratung. Ein nachhaltiger Schritt zur Teilhabe an Gesellschaft und Arbeitsmarkt. © FRS/SODI

Serbien: Start-Ups bringen Perspektiven für Roma

Roma sind die größte Minderheit Europas. Sie gehören jedoch gleichzeitig zu einer der ärmsten und meist diskriminierten Gruppen. Die Hürden der Roma in der serbischen Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt sind hoch. Gemeinsam mit der Roma-Organisation URBO bietet das Gründungszentrum in der Region Braničevo aktiv nachhaltige Integrationschancen für die Teilnehmenden und ihre Angehörigen. Im Gründungszentrum Postart wird das Netzwerk von jungen Unternehmer*innen gestärkt. Zum einen unterstützen Berufsbildungstrainings, Mentoring und Angebote für Praktika junge Roma bei ihrem Einstieg in die Arbeitswelt. Ihre beruflichen Chancen vergrößern sich durch das Mentoring-Programm. Zum anderen bietet die geplante Erweiterung des Gründungszentrums Raum für zehn neue Pächter*innen, die während ihrer Unternehmensgründung durch URBO beratend begleitet werden. Besonders Frauen sollen zur Gründung eines Unternehmens ermutigt werden.

Gerechte Bildung!

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Junger Laote blickt hockend und lächelnd in die Kamera

Ihre Spende von 35 Euro finanziert einer Lehrkraft eine zweitägige Fortbildung.

Ihre Spende von 70 Euro ermöglicht einer Schneider*innen-Werkstatt eine Grundausstattung aus Garnen, Stoffen und Schneiderwerkzeug.

Ihre Spende von 140 Euro finanziert zwei Gründer*innen ihre offizielle Gewerbeanmeldung durch Eintrag ins Firmenregister.

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