• Afghanische Frauen schreiben
  • Eine ältere Frau hält ein Mädchen im Arm
  • Informationsveranstaltung in serbischem Stadtteilzentrum
  • Afghanische Frau an der Maschine

Menschenrechte durchsetzen statt "sichere" Herkunftsländer versprechen!

Geflüchtete Afghan*innen werden in Deutschland seit 2016 zurück in ihr angeblich sicheres Herkunftsland abgeschoben. Dabei wurden allein 2016 in Afghanistan 11.418 Zivilist*innen durch Kampfhandlungen verletzt oder getötet. Die Lage von verwitweten oder alleinstehenden Frauen ist besonders schwer.

SODI solidarisiert sich mit diesen Frauen. Eine Weiterbildung als Orthopädietechnikerin soll ihnen ermöglichen, sich ein selbstbestimmtes Leben mit eigenem Einkommen aufzubauen.

Serbien wurde bereits 2014 zum sicheren Herkunftsstaat erklärt. Die kumulative Diskriminierung von Roma und ihre prekären Lebensbedingungen gelten als nicht asylrelevant, auch weil Antiziganismus bis heute als eigentliche Ursache für die gesellschaftliche Exklusion der Roma politisch nicht anerkannt wird.

SODI spricht sich entschieden gegen die deutsche Abschiebepolitik und das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten aus und fordert faire und individuelle Asylverfahren. Gleichzeitig solidarisieren wir uns mit den besonders benachteiligten Menschen vor Ort und unterstützen sie auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Ausbilderin erklärt der Frau an der Nähmaschine etwas ©KOO
Die Arbeit bei KOO gibt den Frauen ein Stück Freiheit und Selbstbestimmung zurück. ©KOO

Ein Einkommen für kriegsversehrte Frauen und Witwen in Afghanistan

Ein Soli-Projekt von Kabul Orthopedic Organization (KOO) und SODI

Die Lage in Afghanistan ist weiterhin alarmierend. Die humanitäre Situation ist nach wie vor prekär, besonders von Benachteiligung betroffen sind Kriegswitwen und alleinstehende Frauen. Nach der jahrzehntelangen Gewaltherrschaft der Taliban können über die Hälfte von ihnen weder lesen noch schreiben.

Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation KOO bildet SODI in Kabul kriegsversehrte Frauen und Witwen zu Orthopädietechnikerinnen aus und bietet ihnen eine schulische Grundbildung. Hinzu kommen Gespräche in Selbsthilfegruppen, in denen sie über ihre Rechte diskutieren. So erhalten die Frauen die Chance, für sich und ihre Familien ein gesichertes Einkommen zu erwerben und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Gleichzeitig erhält das Land die dringend benötigten orthopädischen Fachkräfte.

Lesen Sie hier mehr über das Projekt.

 

Ihrer Spende von 150 Euro deckt die Basiskosten eines Ausbildungsmonats für zwei Frauen.

Drei Mädchen sitzen am Tisch und machen Hausaufgaben. ©SODI / Nemanja Pančić
In den Stadtteilzentren werden auch Schüler*innen aus den Roma-Gemeinden unterstützt. ©SODI / Nemanja Pančić

Stadtteilzentren für Roma in Serbien

Ein Soli-Projekt von Roma Forum of Serbia und SODI

In vielen Ländern des Balkans, so auch in Serbien, wird die Minderheit der Roma marginalisiert und lebt in einem Armutskreislauf. Auch echte Chancen auf Bildung und Arbeit bleiben ihnen meist verwehrt. Deshalb solidarisiert sich SODI mit den Roma in Serbien und überall. Im Fokus stehen die Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe und damit die Befreiung aus wirtschaftlichen und sozialen Abhängigkeitsverhältnissen.

Gemeinsam mit dem Roma Forum of Serbia unterstützt SODI die Roma durch die Arbeit in Stadtteilzentren. Diese bieten den Menschen Weiterbildung, Rechtsberatung und Hilfe bei Behördengängen sowie psychologischen Beistand, um den Weg in ein unabhängiges Leben zu schaffen und Diskriminierungserfahrungen zu verarbeiten. Besonders im Bereich Schulbildung konnten schon erste Erfolge erzielt werden.

Lesen Sie hier mehr über das Projekt.

Ihre Spende von 50 Euro finanziert drei Monate kontinuierliche Beratung einer Familie im Stadtteilzentrum.

Menschenrechte durchsetzen

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Roma in Serbien und kriegsversehrte Frauen in Afghanistan auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben.

Ein Mann schreibt ©SODI / Nemanja Pančić

Ihre Spende von 50 Euro finanziert drei Monate kontinuierliche Beratung einer Familie im Stadtteilzentrum in Serbien.

Ihrer Spende von 150 Euro deckt die Basiskosten eines Ausbildungsmonats für zwei Frauen in Kabul.

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