Mit Bildung dem Klimawandel trotzen!

Von den Folgen des Klimawandels sind vor allem die ärmsten Menschen in den Ländern betroffen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben. Dürre und Überschwemmungen, der Anstieg des Meeresspiegels sowie die Gefahr durch Taifune bedrohen zunehmend das Leben vieler Menschen. Hier setzt die Arbeit des Solidaritätsdienst International e.V. (SODI) ein. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort bieten wir den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe, um mit den Folgen des Klimawandels leben zu lernen.

Vietnam: Existenzen sichern mit nachhaltiger Fischerei

Der 76jährige Fischer Truong Anh fängt immer weniger. Oft sind es nur noch zwei Kilo Fisch am Tag, damit verdient er in etwa drei Euro. Das reicht nicht zum Leben. Sein Dorf liegt an der Tam Giang Lagune, die massiv durch den Klimawandel bedroht ist. Und nicht nur das. Neben dem ansteigenden Meeresspiegel und zunehmenden Taifunen kam 2016 auch noch das massenhafte Fischsterben nach einem Chemieunfall dazu.

SODI fördert hier gemeinsam mit der Partnerorganisation HueFo ein Projekt zur Existenzsicherung der Fischer*innen: Wir forsten Mangroven auf als Schutz vor Flutwellen, geben Schulungen in ökologischer Fischzucht, zeigen alternative Einkommensquellen auf und erbauen einen sicheren Hafen.

Mit einer Spende von 50 Euro können 40 Mangroven-Setzlinge gepflanzt werden!

Mosambik: Der Aufbau eines Umweltbildungszentrums

Emiliana, eine 9jährige Schülerin aus Maputos Stadtteil KaMubukwana, hat Glück, denn sie lernt im Schulgarten, wie man ein Gemüsebeet anlegt oder welche Pflanzen Dürre vertragen. Diese Art Wissen wird immer wichtiger für viele Menschen Mosambiks, einem Land, in dem Dürreperioden und häufige Überschwemmungen das Leben und die Ernährungssituation gefährden.
Im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Lichtenberg und Maputo KaMubukwana beteiligt sich SODI am Aufbau eines Umweltbildungszentrums. Dazu gehören auch die Einführung von Umweltbildung an drei Schulen und der Expertenaustausch zwischen Nord und Süd. All dies trägt dazu bei, dass Umwelt-bildung in KaMubukwana künftig groß geschrieben wird. 

Ihre Spende von 75 Euro trägt beispielsweise zur Ausstattung des Umweltbildungszentrums bei.

Namibia: Im Edumobil wird Bildung mobil

Der 28jährige Corris Kaapehri war selbst früher Teilnehmer des Umweltbildungsprojekts und ist heute Programm-Manager beim EduVentures Trust, SODIs Partnerorganisation in Namibia. Mit dem EduMobil, einem umgebauten Truck, der aufgeklappt 24 lernwilligen Kindern Platz bietet, bringt er heute Umweltbildung an entlegene Schulen in Namibia.
Mit den Schüler*innen werden Themen wie die Nutzung erneuerbarer Energien, der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen und die Einführung von Mülltrennung und Recycling diskutiert. Dass das Pilotprojekt so viel Wirkung hinterlässt und Motivation zum Weitermachen schafft, liegt vor allem daran, dass Umweltclubs an den Schulen aufgebaut werden. Corris weiß, wie sehr das Projekt seine eigene Zukunft beeinflusst hat und dass er nun die Möglichkeit hat, diese positive Erfahrung weiterzugeben, macht ihn stolz.

Für 100 Euro kann ein Umweltclub ein Schattennetz für das schuleigene Gewächshaus finanzieren.

Dem Klimawandel trotzen!

Ihre Spende hilft, dass die Menschen in Vietnam, Mosambik und Namibia lernen, sich auf die Folgen des Klimawandels einzustellen.

Für 50€ können 40 Mangrovensetzlinge gepflanzt werden.

75€ tragen zur Ausstattung des Umweltbildungszentrums bei.

Für 100€ kann ein Schattennetz angeschafft werden, dass einen vielfältigen Schulgarten ermöglicht.

DZI-Spendensiegel

SODI trägt das DZI-Spendensiegel, das den vertrauensvollen Umgang mit Ihren Spenden garantiert.

Logo Aktion Deutschland Hilft