Bäuerinnen tragen Nahrung in Säcken auf dem Kopf einen Sandweg entlang.
  • Männer reden auf einem Feld
  • Versammlung von Bauern im Schatten eines Baumes
  • Frau übergibt Saatgut und Hacke an eine Frau
  • Menschen stehen im satten, grünen Maisfeld

Mosambik: Gerechtes Essen – ein ökologischer Nährstoffkreislauf aus Pflanzenanbau und Kleintierzucht

Mosambik ist eines der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder in Afrika. Die extremen Wetterereignisse führen zu Missernten und Hunger. Die Einführung eines ökologischen Nährstoffkreislaufs aus Pflanzenanbau und Kleintierzucht stärkt nicht nur die Ernährungssouveränität der Menschen. Sie können außerdem ein Einkommen für sich und ihre Familien erwirtschaften.

SODI und der lokale Partner ASDA (Verein für Solidarität und zur Entwicklung von Selbsthilfe) solidarisieren sich durch ihr Projekt mit 50 kleinbäuerlichen Familien in der Region Boane/Mosambik.

Ökologischer Nähstoffkreislauf bringt Unabhängigkeit

Es ist ein ökologischer Nährstoffkreislauf aus vielfältigem Pflanzenanbau und Tierhaltung, der die nachhaltige Produktion von Nahrung ermöglicht und die Kleinbauern und –bäuerinnen weitgehend unabhängig von Zukäufen von Dünger, Herbiziden und Pestiziden macht. Wie dieser funktioniert und umgesetzt werden kann, lernen die Menschen in Trainings. „Die Kleintiere werden hauptsächlich mit den Resten aus Haus und Garten ernährt und liefern im Gegenzug wertvollen organischen Dünger für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Sie sind zudem eine wertvolle Eiweißquelle“, erklärt Felisberto António Baúque, Agraringenieur von ASDA. Derzeit zielt die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern auf Selbstversorgung ab, ohne Überschuss für den Handel zu erwirtschaften. Kleintiere bieten auch hier viele Vorteile: Auf dem Markt bringen sie einen höheren Gewinn als Pflanzen. Kaninchen, Hühner und Enten ermöglichen durch eine schnelle Nachzucht eine reguläre Einnahmequelle. Grundrechte wie Bildung und Gesundheitsversorgung werden durch das zusätzliche Einkommen in Zukunft besser abgedeckt.

„Deswegen lernen die Menschen, wie sie Kleintiere halten, füttern und züchten. Im Projekt mit SODI erbauen wir gemeinsam mit den bäuerlichen Familien die dazu nötige Infrastruktur, wie Ställe. Scheunen werden errichtet, damit die Familien ihre Ernte lagern können“, sagt Felisberto António Baúque. Durch die neuen Lagermöglichkeiten sei man auch besser auf zukünftige Dürren und Ernteausfälle vorbereitet, ergänzt der Agraringenieur.

SODIs Partner vor Ort: ASDA (Vereine für Solidarität und Entwicklung durch Selbsthilfe)

ASDA kämpft seit 2009 für mehr Gerechtigkeit und die Verbesserung der sozio-ökonomischen Bedingungen in Maputo-Stadt und Maputo-Provinz. Schwerpunkte der Arbeit sind soziale Themen wie Bildung, Beschäftigung und Kultur sowie Fragen der Gesundheit und Umwelt. Der Verein wurde im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Berlin-Lichtenberg und Maputo-KaMubukwana gegründet. Gemeinsam mit SODI realisiert der Verein auch andere Projekte innerhalb der Städtepartnerschaft, wie ein Umweltbildungsprojekt in Maputo-KaMukuwana.

Gerechtes Essen!

Ihre Spende trägt dazu bei, eine nachhaltige Ernährungssouveränität für die Kleinbauern und –bäuerinnen im mosambikanischen Boane zu schaffen.

Frauen tragen Gefäße auf ihren Köpfen am Sandweg

Ihre Spende von 75 Euro ermöglicht den Kauf von Saatgut und Setzlingen für eine Kleinbauernfamilie.

Ihre Spende von 100 Euro finanizert den Bau einer von 15 benötigten Scheunen.

Ihre Spende von 175 Euro finanziert ein landwirtschaftliches Training für eine Kleinbauernfamilie.

DZI-Spendensiegel

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