Leserbrief
Ihr SODI-Report, der mich dieser Tage erreichte, schildert eine segensreiche Tätigkeit, soweit man sie als Außenstehender beurteilen kann.
Widersprechen muss ich Ihnen als Strahlenmediziner im Hinblick auf die Atomenergie, die vielleicht die Energiekrise nicht lösen, aber zumindest sehr mildern kann.
Überall findet man – wenn man will – ein Haar in der Suppe. Auch bei der Anfertigung von Solar- und Windkraftanlagen entsteht CO2, ohne dass man deshalb ihre Benutzung verteufeln wird.
Ich halte die Anwendung der Atomenergie für sehr segensreich, nicht nur auf medizinischem Gebiet, sondern auch im Energiesektor. Sie ist dazu geeignet, den Energiemangel auszugleichen und ihn preiswert zu machen. Die ökologische Energiegewinnung verteuert die Energie ungemein und bedroht die armen Menschen dieser Welt.
Stellen wir uns der Antiatomhysterie mit sachlichen und vor allem sozialen Argumenten entgegen!
12.06.2010
Projekt-Informationen:
Tschernobyl-Kinder nicht vergessen (Belarus)