SODI stellt sich vor

SODI ist eine parteipolitisch unabhängige gemeinnützige Organisation in Deutschland, die seit 1990 - gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort - nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa realisiert.

SODI-Selbstverständnis

Kein Schicksal - Armut wird gemacht
Wir leben in einer Welt, in der viele Menschen keinen oder wenig Zugang zur politischen Teilhabe und zu sozialen, ökonomischen und kulturellen Gütern haben. Die Lebensbedingungen dieser Menschen sind geprägt von Ungerechtigkeit und Existenz bedrohender Konkurrenz, Ausbeutung und Unterdrückung, Gewalt und Krieg. Armut und Umweltzerstörung sind sichtbare Folgen dieser Lebensbedingungen sowie einer globalisierten Lebensweise, die auf Profitgier und Wachstum um jeden Preis ausgerichtet ist. Das wollen wir gemeinsam ändern.  

Die Vision von SODI

Alle Menschen leben in einer solidarischen, gerechten und friedlichen Welt, in der die natürlichen Lebensgrundlagen nachhaltig genutzt werden.  

Unsere Vision ist getragen von unseren Werten  

Solidarität ist Weg und Ziel unseres Handelns
Wir führen Menschen zusammen, wir verbinden uns mit denen, die Armut und Umweltzerstörung erleiden und mit denen, die sich für eine gerechte und friedliche Welt einsetzen. Das nennen wir Solidarität. Sie treibt uns an – sie ist Weg und Ziel unseres Handelns. Wir sind in zivilgesellschaftlichen Netzwerken aktiv und verstehen uns als Teil einer weltweiten Bewegung, mit der wir diese Vision teilen und deren Verwirklichung anstreben.  

Wir arbeiten partnerschaftlich mit zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen, aber auch mit staatlichen Stellen zusammen mit dem Ziel, die Eigeninitiative und das Selbsthilfepotential benachteiligter Menschen zu fördern. Wir sehen unsere Partner als die Experten vor Ort, die die lokalen Probleme kennen, dafür Lösungsansätze haben und eigene Ressourcen einbringen. Ihre Initiative gibt den Anstoß für gemeinsame Projekte. Für uns ist Zusammenarbeit ein gemeinsamer Lernprozess, um diese Vorhaben wirksam und nachhaltig zu gestalten.  

Gemeinsame Selbsthilfeprojekte und SODIs Engagement in Kampagnen unterstützen benachteiligte Gruppen dabei, die Bedingungen für ihr soziales Zusammenleben zu verbessern, ihre wirtschaftlichen Lebensgrundlagen zu stärken und sich politisch Gehör zu verschaffen. Wir fragen dabei auch nach Ursachen für Armut und Umweltzerstörung. Wir setzen uns für die entwicklungspolitische Sensibilisierung der Menschen in Deutschland ein, um Veränderungsprozesse für ein solidarisches, gerechtes und friedliches Handeln anzustoßen.    

Gerechtigkeit heißt Teilhabe
Gerechtigkeit bedeutet für uns, dass alle Menschen ihr Recht auf gleichberechtigte Teilhabe an der politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Entwicklung wahrnehmen können und den Zugang zu vorhandenen Ressourcen erhalten. In den Projekten der Entwicklungszusammenarbeit arbeiten wir gleichberechtigt mit den Partnern zusammen und reflektieren wechselseitige Abhängigkeiten. Mit den gemeinsamen Projekten tragen wir zur Überwindung lokaler und globaler Ungerechtigkeiten bei.    

Entwicklungszusammenarbeit ist ein Beitrag für eine friedliche Welt
Eine solidarische Entwicklungszusammenarbeit trägt zu mehr Gerechtigkeit und zugleich zu einer friedlichen Welt bei. Frieden bedeutet für uns eine Gesellschaft ohne Gewalt und Krieg, ohne ungerechte Machtverhältnisse und repressive Strukturen. Wir fühlen uns einer konfliktsensiblen Arbeit verpflichtet und reflektieren unerwünschte Auswirkungen unseres eigenen Handelns. Kriege tragen weder zur Durchsetzung von Demokratie und Menschenrechten noch zur Regelung internationaler Probleme oder zur Abwehr von Terror bei. Sie verschärfen Konflikte und verhindern einen gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen. Sie bringen Leid und Zerstörung über die betroffenen Menschen. Deshalb lehnen wir Krieg als Mittel der Politik grundsätzlich ab.

Menschenrechte und Demokratie sind Prinzipen unserer Arbeit
Die Wahrung von Menschenrechten und Demokratie ist ein Prinzip unserer Arbeit nach innen und außen. Die Menschenrechte fordern die Verwirklichung einer menschenwürdigen Existenz für alle Menschen - und zwar allein deshalb, weil sie Menschen sind. Unsere gemeinsamen Projekte haben die Verwirklichung des Rechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit und der sozialen und wirtschaftlichen Rechte als Ziel, z.B. die Rechte auf Bildung, auf Arbeit und angemessene Entlohnung oder auf Gesundheit. Die Umsetzung der Rechte von Frauen und Kindern, von Menschen mit Behinderung und Angehörige von Minderheiten ist uns besonders wichtig. Der partizipative Ansatz in den Projekten fördert demokratische Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen an politischen Entscheidungsprozessen in der Gesellschaft.    

Die Umwelt nachhaltig nutzen
In einer solidarischen, gerechten und friedlichen Welt sind die natürlichen Ressourcen Gemeingut aller Menschen. Sie werden in Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen genutzt. Wir beteiligen uns an der Entwicklung dieses Bewusstseins ökologischer Verantwortung und treten für den Erhalt der biologischen Vielfalt von Pflanzen und Tieren und der nachhaltigen Ressourcennutzung in den Projekten ein. Eine ungerechte Nutzung und Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen lehnen wir ab.   

Veränderungsprozesse anstoßen
Einer Entwicklung basierend auf Profitgier und Wachstum um jeden Preis wollen wir gemeinsam entgegentreten. Mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Kampagnenarbeit fördern wir das zivilgesellschaftliche Engagement in Deutschland für eine solidarische, gerechte und friedliche Welt.

Jahresbericht 2015

Jahresberichte der vergangenen Jahre und Satzung

2014
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2010...
2009...
2008...
Satzung...

Unser Team

SODI Mitarbeiter der Geschäftsstelle

Für Ihre Fragen, Anregungen und Kritik stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

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25 Jahre SODI

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