Antikriegstag 2026: Friedensarbeit im Ostkongo schafft Hoffnung

Naum Butoto und sein Team wirken mit friedensbildenden Maßnahmen den gewaltsamen Konflikten im Osten Kongos entgegen.
Trotz Waffenruhe bleiben Gewalt, Vertreibung und Zerstörung setzt die SODI-Partnerorganisation UGEAFI ihre Arbeit fort, stärkt Gemeinden und bewahrt die Hoffnung auf eine Friedliche Zukunft. Diese Arbeit gelingt nur auf der Grundlage des Vertrauens der lokalen Bevölkerung. Anfang des Jahres wurden ein Büro der Organisation von Milizen geplündert. Naum Butoto und Mitarbeitende von UGEAFI wurden inhaftiert. Nur durch den Druck der lokalen Zivilgesellschaft kamen sie wieder frei.
Am 26. August durften wir Naum Butoto und seine Tochter Sandra in unserer Geschäftsstelle begrüßen. Hier sprach er auch mit dem nd über die Lage Alltag im Osten der Demokratischen Republik Kongo und seine Erfahrungen aus der zivilen Entwicklungsarbeit.
Im Interview erklärt er, warum bisherige Friedensabkommen scheitern, welche Rolle die Ausgrenzung einzelner Bevölkerungsgruppen spielt und weshalb nachhaltiger Frieden nur gelingt, wenn alle Betroffenen in die Verhandlungen einbezogen werden.
Das vollständige Interview können Sie online auf nd-aktuell.de lesen.
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