Online-Projektreise nach Serbien: Gemeinsam Perspektiven für Rom:nja schaffen

Soziale Teilhabe durch direkte Unterstützung und lokale Zusammenarbeit
Seit 2017 setzen sich FRS und SODI gemeinsam für die soziale und wirtschaftliche Teilhabe von Rom:nja in Serbien ein. Der aktuelle Fokus liegt auf den Regionen Šumadija (Zentralserbien), Braničevo (Ostserbien) und Süd-Bačka (Nordserbien) sowie auf der Verbesserung von Beschäftigungschancen im Großraum Belgrad.
Auch Rom:nja, die aus Westeuropa zurückkehren, werden gezielt unterstützt, da sie häufig mit zusätzlichen Hürden wie fehlenden Dokumenten, Sprachbarrieren oder eingeschränktem Zugang zu Bildung und Arbeit konfrontiert sind.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht ein praxisnaher, gemeinwesenorientierter Ansatz
Anhand von Bildern direkt aus den Rom:nja-Gemeinschaften berichteten die Projektverantwortlichen Dejan Marcović, Projektleiter in Belgrad und Jasmina Barčić, Projektkoordinatorin in Novi Sad, von ihrer täglichen Arbeit vor Ort.
In der informellen Siedlung in Kragujevac erhalten Familien soziale, rechtliche und psychosoziale Unterstützung, etwa beim Zugang zu Gesundheitsversorgung, staatlichen Leistungen oder schulischer Bildung.
Ein eindrückliches Beispiel für schnelle und zugleich nachhaltige Hilfe zeigte sich in der informellen Siedlung „Bangladesch“ in Novi Sad: Nachdem ein Brand zahlreiche Unterkünfte zerstört hatte, setzte sich das Forum Roma Srbije erfolgreich für die Bereitstellung von Wohncontainern für 32 betroffene Familien ein. Parallel wird weiter an langfristigen Wohnlösungen gearbeitet.


Bildung und Beschäftigung als Schlüssel für nachhaltige Veränderung
Ein zentraler Schwerpunkt der Projekte liegt auf Bildung, Qualifizierung und Beschäftigung. Durch Nachhilfeangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, berufliche Ausbildungen, Bewerbungstrainings sowie Unterstützung bei der Gründung kleiner Unternehmen eröffnen sich neue Zukunftsaussichten. Besonders wirksam ist dabei ein integratives Lernumfeld, das auf Vertrauen, Respekt und konkrete Bedarfe setzt.
„Teilnehmer:innen sind am meisten überzeugt, wenn sie sehen, dass Projekte ihre alltäglichen Probleme ernst nehmen und sie mit Respekt behandelt werden“

„Teilnehmer:innen sind am meisten überzeugt, wenn sie sehen, dass Projekte ihre alltäglichen Probleme ernst nehmen und sie mit Respekt behandelt werden“, fasste Jasmina Barčić zusammen. Die deutlich gesunkenen Schulabbruchquoten, erfolgreiche Berufsabschlüsse und erste Arbeitsverhältnisse zeigen, wie wirksam dieser Ansatz ist.
Wir bedanken uns für die lebendige Diskussion und Ihren Beitrag.
Die engagierten Fragen aus dem Publikum machten deutlich, wie groß das Interesse an langfristiger, partnerschaftlicher Projektarbeit ist. Gemeinsam setzen wir ein wichtiges praktisches Zeichen gegen Diskriminierung!
Weitere Informationen über den Einsatz von FRS finden Sie hier.
Ihre Spende wirkt – in Serbien und darüber hinaus
Die Online-Projektreise 2025 hat gezeigt: Veränderung entsteht dort, wo Menschen langfristig begleitet werden und Vertrauen wachsen kann. Gemeinsam mit dem Forum Roma Srbije stärkt SODI seit Jahren die soziale und wirtschaftliche Teilhabe von Rom:nja durch Bildung, Zugang zu Arbeit, soziale Beratung und konkrete Hilfe in Krisensituationen.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere Projektarbeit in Serbien und ermöglichen zugleich, dass SODI auch in anderen Regionen helfen kann, wo benachteiligte Menschen besonders dringend Unterstützung brauchen.
Helfen Sie mit, Perspektiven zu schaffen und Diskriminierung keine Chance zu geben.
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