Vom Warten auf Regen zum ganzjährigen Anbau
Ernährung sichern trotz Klimakrise – Projekt in Südafrika
„Ohne Wasser gibt es keine Landwirtschaft. Wir mussten uns auf den Regen verlassen, denn wir hatten keine Quellen zur Bewässerung. Doch der Regen fällt immer unvorhersehbarer“, erzählt Sarah Mohlala (61) aus dem Dorf Sedawa.
Sie ist eine von 850 Landwirt:innen in den südafrikanischen Provinzen Limpopo, KwaZulu-Natal und Ostkap, die von der Mahlathini Development Foundation (MDF) gemeinsam mit SODI unterstützt werden.
Ihr Ziel: Ernährung sichern – trotz extremer Wetterereignisse, Wasserknappheit und ausgelaugter Böden.
Gemeinsam Lösungen finden
Die Mahlathini Development Foundation arbeitet eng mit den Bauern und Bäuerinnen vor Ort zusammen. Gemeinsam entwickeln sie agrarökologische Anbaumethoden, die sich an den lokalen Bedingungen orientieren.
Diese Techniken verbessern die Bodengesundheit und helfen, Regen- und Grauwasser effizienter zu nutzen. So entstehen fruchtbare Böden auch unter schwierigen klimatischen Bedingungen.


Zugang zu Wasser ist eine Gemeinschaftsaufgabe
Um Wasser dauerhaft verfügbar zu machen, begleiten die Teams von MDF und SODI den Bau von Kanälen und Sammeltanks, die den Zugang zu Wasser aus Quellen und Bohrlöchern erleichtern.
Außerdem werden die Menschen in den Dörfern darin geschult, ihre Wasserversorgung selbst zu organisieren. In lokalen Komitees kümmern sie sich um die Verteilung des Wassers, Wartung der Anlagen und die Qualitätskontrolle und lösen Konflikte um Wasser gemeinschaftlich und fair.
Ernten, auch wenn der Regen ausbleibt
Dank neu erlernter agrartechnologischer Techniken und Wasser aus einem Bohrloch, kann Sarah Mohlala heute das ganze Jahr über Gemüse anbauen.
„Früher habe ich nur in der Regenzeit im Sommer gepflanzt. Jetzt baue ich das ganze Jahr über an.“
Was über den Eigenbedarf hinausgeht, verkauft sie auf lokalen Markttagen, die im Rahmen des Projekts ins Leben gerufen wurden. So sichert sie nicht nur die Ernährung ihrer Familie, sondern verbessert auch ihr Einkommen.
Wasser bedeutet Unabhängigkeit, Nahrung, Leben.
Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie:
- den Bau von Sammeltanks, Kanälen
- den Zugang zu agrarökologischem Wissen
- die Stärkung lokaler Strukturen für gerechte Wassernutzung
Dort, wo Regen zur Unsicherheit wird, entstehen Wege zu Stabilität und Selbstbestimmung – getragen von gemeinschaftlichem Engagement und solidarischer Verbindung.
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